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aktuelles 12.4.2011: Neuer Auftritt beim Hessentag 2011 online! Siehe Termine. |
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perle° kommt live 14.06.2011 22:00-22:40 Uhr - Perle° auf dem Hessentag in Oberursel - Hohemarkstr. 18 (vorm Café Portstrasse) |
Perle° sind: Per Stickforth - Gesang / Gitarre “Wir träumen in deutsch, deshalb singen wir auch auf deutsch” Perle° kommt mit neuer Show zurück, im Gepäck die CD „Perle° kommt“. Neben ihren bekanntermaßen spröden Popliedern in klassischer „70er-Jahre-Rockbesetzung“ erklingen jetzt auch intime, akustisch instrumentierte Lieder. Auf der im März 2007 erschienenen CD „Perle° kommt“ gelingt es den fünf Musikern von Perle° mit unterschiedlichen Stilmitteln zu spielen und doch ein zusammenhängendes Bild zu entwerfen, wobei bewusst auf moderne Effekthascherei verzichtet wurde, um ein natürliches, lebendiges Klangbild zu erzeugen – so als spielte die Band im Wohnzimmer. Downloads mit info.pdf, band.jpg, etc. kommen bald... …Soooo schön und dabei sooo Perle-mässig. Mann, muss Liebe schön sein, der Song geht direkt ins Erinnerungsvermögen und holt die “frisch und unendlich verliebt” Memos wieder rauf, ohne Schmalz, sondern poetisch und musikalisch in eine wunderbare Eigensinnigkeit verpackt… …Dafür kann man im Grunde den Hut ziehen, wenigstens gibt es hier keine Anbiederung an irgendeinen Stil, man bleibt sich und der eingeschlagenen Richtung treu. Fans von Perle werden von diesem Werk sicher hellauf begeistert sein… … rauhen Poprock mit Texten, die man sich genau anhören sollte: immerhin geht es um grinsende ‘Wackeldackel’, warme Gedanken und ‘Karrieregeile Frauen’, umgebrachte Lieblinge und Sex mit Pflanzen… Perle Live ist im Gegensatz zur CD, deren intime Momente man zuhause genießen kann, eine Inszenierung, mit Per als Conferencier und den Sängerinnen Jane und Anke für das Plus an Glamour in der Show. Komik kontra Melancholik. Emotionale Tiefe gegen banalen Wortwitz. Charme und Respektlosigkeit, Lakonisches und Schwärmerisches. Platz für viel Skurriles, aber auch Normales wie Perverses. Perle als ständige Gratwanderung zwischen gutem Geschmack und Geschmacklosigkeiten. Das sorgt für Irritation, aber eben auch für großen Unterhaltungswert … Sie ist mit Sicherheit eine der originellsten Bands aus Frankfurt: ‘Perle’. Knalliger Pop-Rock mit deutschen Texten und verrückten Ideen (…) und damit ist die erste Liga der (Musik-) Szene am Start… Charmant und versponnen ist der Auftakt des Abends: Mit Sinn für skurriles Entertainment fasziniert die Frankfurter Band „Perle“. Ihr Stil ist eine konsequente Gratwanderung zwischen Geschmack und Geschmacklosigkeit. Frontmann Per Stickforths Sinn geballten schwarzen Humor produziert herrlich hintergründige deutsche Lyrik über Liebe, Tod und Tiere. Zwischen Pop, Schlager und Easy Listening erprobt sich der Sänger, Gitarrist und Komponist als Peter Alexander aines pervertierten Paralleluniversums. Mal im Duett mit Dame Anke, mal begleitet von Bassist Daniel Krieger und Pianist Dominik Stein, meidet Stickforth vor allem eines: Die langweilige Norm. Selbst gestrickt Originelles reiht sich nahtlos an respektlos eigenwillige Interpretationen von „Wir lagen vor Madagaskar“, „Dschinghis Khan“ oder „Es war Sommer“. Zu herzen gehende Melancholie reibt sich an umwerfendem Wortwitz. Emotionale Tragödien paaren sich mit Zwerchfellerschütterndem Klamauk. „Perle“ irritieren vortrefflich mit großem Unterhaltungswert. Mal abgesehen davon, dass Perle ein schon recht bizarrer Bandname ist, weist „Perle kommt“ mit Abstand das hässlichste Cover auf, dass ich seit Langem gesehen habe. Es zeigt einen jugendlichen Eisschnellläufer, der in einen extrem schäbigen, hautengen Anzug gehüllt ist, und das alles in einer derart unattraktiven Farbkombination, dass es nur so eine Art hat. Hört man dann die ersten Songs von „Perle kommt“, fügen sich aber die bizarren Teilaspekte auf wundersame Weise logisch zusammen. Denn Perle interpretieren Pop Rock auf ganz eigentümliche und eigene Weise. Introvertierte Songs, sparsam Instrumentiert und mit starker Betonung auf die mal verträumten, mal erotisch-melancholischen Texte. Fast fühlt man sich an die so genannte Hamburger Schule erinnert, würden Perle nicht aus Frankfurt stammen. Betonen die Bands aus dem hohen Norden aber gerne ihre intellektuelle Ausrichtung, so gehen die Hessen wesentlich subtiler, ja charismatischer vor. Sie kommen dem Hörer ganz nah, bilden eine intime Einheit und gefallen sich in der Rolle des Geschichtenerzählers. Einen großen Beitrag zur atmosphärischen Dichte von „Perle kommt“ leistet auch Sängerin Anke Hackemesser (was für ein Name!), die manchen Moment mit Gänsehaut adelt. Ein absolutes Highlight bildet aber ohne Zweifel die gänzlich unglaubliche Interpretation des Grand Prix-Klassikers „Dschnghis Khan“. Was Perle hier aus der schmissigen Tanznummer des notorischen Siegel gemacht haben, ist extrem auf seine Art. Eine brillante Akustiknummer voll morbiden Charmes, die sich so gespielt perfekt in den Gesamtklang der Band einfügt. Um ein nahe liegendes Wortspiel zu bemühen: Diese Scheibe ist eine wahre Perle! Das Blumfeld ist verwelkt und dahingegangen, Herr Regener schreibt sicher am nächsten Roman und auch sonst sieht es mau aus im nieveauvollen deutschsprachigen Pop. Doch halt, Perle kommen, langsam, aber gewaltig. Wortgewand und unprätentiös, verleihen sie ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck. Texte in denen sich ebenso Erwachsene Einheimische mit Abitur wieder finden können, sollten und müssten. Und das sie auch noch Humor besitzen, beweisen sie mit ihrer Version des Eurovisionshits „Dschnghis Khan“ zur Akustikgitarre und Barpiano. Ganz großes Kino Es ist immer wieder schön zu beobachten, wie sich die Geister an Perle scheiden. Und dass Popmusik, die eigentlich „nur“ unterhalten soll, derart polarisieren kann. Aber darauf können die Musiker – intendiert oder nicht – eher stolz sein. Und dass ein gerüttelt Maß an Irritation nach Hören der CD oder einem Konzertbesuch übrig bleibt, ist doch wunderbar. Meint dieser singende Schmeichelpinsel Per Stickforth (auch Gitarrist der Band) das eigentlich ernst, wenn er die rauen so nett ansingt, dass sie ihn als letzten Ritter auf dem weißen Pferd anhimmeln, oder ist er nur ein als Romantiker verkleideter Zyniker? Auch musikalisch gelingt diese Gratwanderung mit den Musikern Dominik Stein (Piano, Orgel), Daniel Krieger (Bass) und Felix Gollin (Schlagzeug) zwischen 60s- eat, 70s-Disco, Schlager, französischem Chanson und Frankfurts Antwort auf die Hamburger Schule. Nach längerer Live-Abstinenz präsentiert Perle nun mit dieser Record Release Party das endlich fertiggestellte Album „Perle kommt“ – mit 21 Songs, darunter eine Coverversion („Dschingis Khan“), zu den Themen Träume, Sünden, Wahnsinn. Songs, so hoffnungslos wie sehnsuchtsvoll. Kommt der nächste deutsche Beitrag zum Grand Prix aus Frankfurt? …Singen kann der Typ nicht, die Musik ist nicht besonders einfallsreich und doch: irgendwie ist das ganze sympathisch und so furchtbar charmant… …Witziges Detail: PERLE covern „Dschinghis Khan“ der gleichnahmigen „Band“ von 1979. Das klingt nicht nur unterhaltsam, das ist es auch irgendwie. „Dschinghis Khan“ auf jazzigem Trauer-Pop oder die Geschichte eines traurigen Mongolen… …packt ihre ernste Stilisierung irgendwo zu und lässt dann auch nicht mehr los. Ein wenig, als sei man hinterrücks begeistert worden, was sich ja meist als nachhaltigste Begeisterung herausstellt… …Zu den Stärken der Band zählt zweifelsohne eine stilistische Vielfalt, die von traditionellem Rock über zeitgemäßen Pop bis hin zum Chanson reicht. In Verbindung mit dem zurückhaltend intonierten Gesang erinnert das nicht selten an die „sanfte“ Variante der Hamburger Schule. Hier wäre insbesondere an Blumfeld zu denken. Positiv zu vermerken ist auch, dass die Songtexte der Band in aller Regel überzeugend phrasiert sind: Die im Soft-Genre leider nur allzu häufig zu vernehmenden Schüttelreime oder gar lieblos zusammengenagelten Wortaneinanderreihungen sucht man hier zumeist vergebens. Im Gegenteil: Sänger Per Stickforth gelingt es, die naturgemäß etwas widerborstige deutsche Sprache derart zu bändigen, dass mitunter sogar lyrische Qualität dabei herauskommt - verbunden mit stellenweise schrägen, aber einfallsreichen Kompositionen… …Soooo schön und dabei sooo Perle-mässig. Mann, muss Liebe schön sein, der Song geht direkt ins Erinnerungsvermögen und holt die “frisch und unendlich verliebt” Memos wieder rauf, ohne Schmalz, sondern poetisch und musikalisch in eine wunderbare Eigensinnigkeit verpackt… …Perle machen genau die Musik, deren Präsenz hier langsam wieder zurückgeschraubt werden soll auf die wenigen Speerspitzen… …das Piano- und Orgelspiel von Dominik Stein glänzt bei fast allen Stücken, und auch die Gastmusiker, hier vor allem die Streichinstrumente und die Gastsängerin Anke Hackemesser (eine tolle, sanfte Stimme - und das bei dem Nachnamen…) machen ihre Sache sehr gut… …„Perle“ wollen sich nicht mit den Hamburgern vergleichen lassen und sträuben sich überhaupt gegen Schubladen. Der 34 Jahre alte Sonderschullehrer Stein nennt dennoch zwei Gruppen, an denen sich die spröden Lieder von „Perle“ orientieren: „70% unserer Fans haben zumindest eine Phase lang „Element of Crime“ gehört“, sagt der Pianist und Keyboarder. Es ist kein Zufall, dass mit „Die schönen Rosen“ die einzige Coverversion auf ihrem vier Jahre alten Debüt, das so manchen Fan über schlimmen Liebeskummer hinweggetröstet hat, und dem Vorwurf potentieller Vermarkter, Stickforths Texte seien zu kryptisch, machten sie ein Zugeständnis. Pünktlich zum James-Bond-Jubiläum vor zwei Jahren produzierten sie die Single „Ein Spion“. Doch trotz eingängiger, für die Band ungewöhnlich bombastischer Töne blieb der Erfolg aus. Für ihr zweites Album, das im Spätherbst erscheinen soll, nehmen sie sich nun ihren Anspruch um so mehr zu Herzen, Unterhaltung mit Tiefgang bieten zu wollen – getreu dem in einem ihrer Songs formulierten Leitbild: „Friss mich oder stirb“. Perle verpacken teils anrührende, teils absurde Geschichten – in Chloriphil zum Beispiel über Sex mit Pflanzen – in meist melancholische Melodien. Im 37 Jahre alten Stickforth, der derzeit seine Doktorarbeit in Molekularbiologie schreibt, verfügt die Band über einen außergewöhnlich begabten Songschreiber, der zudem mit einer nuancierten Stimme ausgestattet ist. Seine Lieder handeln vom Leben im Kokon, von durchs All fliegenden Photonen und selbstironisch von der Mädchenschlange vor der Tür, die sich vor seiner Wohnungstür versammelt hat. Als Romantiker sehen sich „Perle“ durchaus, und mit der Innerlichkeit der Lieder hat zumindest Stickforth kein Problem. Er hält seine Musik auf eine subtile Art für politisch, spricht das Wort „Protestsong“ indes fast schon verächtlich aus. „Ich träume davon, ein gutes politisches Lied zu schreiben“ sagt hingegen Kollege Stein… …dem wortgewandten Frontmann (Gesang und Gitarre) liegt die songorientierte Filmmusik und Daniel Krieger (Bass) die 70er/80er-Jahre Discothekenmusik sowie Punk, während Elias Böhlke (Schlagzeug) auf rhythmischen Crossover setzt und Dominik Stein(Piano, Orgel und singende Säge) aus der klassischen Ecke kommt. Das Ergebnis ist emotionaler Neo-Rock-Pop im Retro-Sound-Gewand… das gelingt der Band ohne Frage mit ihrer feinfühligen, wortverspielten, anspruchsvollen, aber nicht abgehobenen Lyrik, die das Leben, die Liebe und Per Stickforth schreiben…. … alle vier verbindet die intellektuelle Auseinandersetzung mit der Musik… |
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unglaublich Perle° ist manchmal sehr umtriebig... |
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freunde Hier findest du Freunde im weltweiten Gewebe: Der wichtigste Mensch in Sachen Fotografie... jedenfalls für Perle° ist Christoph Boeckheler; er macht so gut wie alle Perle°-Fotos und darüber hinaus viele andere phantastische Bilder. |
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